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Motorrad ohne TÜV verkaufen

Motorrad ohne TÜV verkaufen

Genau wie beim Auto muss auch beim Motorrad eine regelmäßige Hauptuntersuchung vorgenommen werden, um das Motorrad auf der Straße überhaupt fahren zu dürfen. Die Hauptuntersuchung (HU) und Abgasuntersuchung (AUK) werden auch als Motorrad-TÜV bezeichnet, da sie vom Technischen Überwachungsverein (TÜV) durchgeführt wird. Es ist eine zweijährige Routine für alle Motorrad-Besitzer.

Was aber, wenn der Besitzer sein bereits abgemeldetes Motorrad verkaufen will und der TÜV-Bericht nicht mehr gültig ist? Kann der Besitzer das Motorrad ohne TÜV verkaufen? Diese und weitere wichtige Fragen werden im Anschluss beantwortet.


Kann ich ein Motorrad ohne TÜV verkaufen?

Dank spezialisierten Händlern, die gebrauchte Motorräder ohne TÜV aufkaufen, ist dies problemlos möglich. So kauft Leopard im Raum München und dem Umkreis bis 150 km gebrauchte Motorräder ohne TÜV. Als erfahrener Händler wissen wir ganz genau, was mit so einem Motorrad zu machen ist, wenn es zum Beispiel zur Hauptuntersuchung, zur Werkstatt oder auch Zulassungsstelle gebracht werden muss. Als Verkäufer sparen Sie sich damit Zeit und Nerven.


Wie wirkt sich das auf den Verkaufspreis aus?

Da die Hauptuntersuchung und die Zulassung Geld kosten, wirkt sich der Verkauf eines Motorrads ohne TÜV logischerweise auch auf den Verkaufspreis aus. So fällt der Verkaufspreis für ein solches Motorrad im Gegensatz zu einem mit TÜV etwas niedriger aus und variiert je nach Händler.


Was ist bei der Abmeldung bzw. Ummeldung bei der Kfz-Zulassungsstelle zu beachten?

In vielen Fällen ist das Motorrad bei Nicht-Nutzung bereits abgemeldet und früher oder später ist auch TÜV abgelaufen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass ohne TÜV keine Ummeldung passieren kann, da ausgerechnet TÜV zu den wichtigsten Unterlagen gehört, wenn es darum geht, eine Zulassung zu bekommen. So wird für die erneute Anmeldung sowie eine Ummeldung auch der TÜV-Bericht benötigt.


Wie könnte sich das auf eine mögliche Probefahrt auswirken?

Das Fahren eines Motorrads ohne TÜV ist eine Verkehrsordnungswidrigkeit, die gemäß dem Bußgeldkatalog ein entsprechendes Bußgeld mit sich zieht. Diese Verkehrsordnungswidrigkeit hat dementsprechend direkte Auswirkungen auf die Probefahrt, da diese unter Umständen auch mit einer Geldstrafe resultieren könnte.

Wer sein Motorrad ohne TÜV gerade zur TÜV-Untersuchung und dafür eine Terminbestätigung hat, kann eventuell auf die Kulanz der Beamten hoffen. Das Gleiche gilt ebenso für das Fahren ohne TÜV zur Werkstatt, denn auch hier sollte ein entsprechender Nachweis bereitgehalten werden.

Ein Motorrad ohne TÜV und ohne Kennzeichen zu fahren ist überhaupt nicht erlaubt. Zuvor sollte eine Kurzzulassung beantragt werden, jedoch wird diese in der Regel nur mit einem gültigen TÜV-Nachweis erteilt. Häufig wird aber der direkte Weg zum TÜV ausnahmsweise gestattet.

Wer hier nichts riskieren möchte, mietet einfach einen Transporter, um das Motorrad zur Hauptuntersuchung oder zur Werkstatt zu bringen, ohne dabei eine Geldbuße zu kassieren.


Was sollte im Kaufvertrag diesbezüglich stehen?

Im Kaufvertrag werden alle relevanten Daten eingetragen, unter anderem auch, wann die nächste Hauptuntersuchung fällig ist. Ist diese abgelaufen, so muss dies im Kaufvertrag entsprechend vermerkt werden. Hierbei handelt es sich um eine ganz normale Formalität. Somit ist das Motorrad ohne TÜV verkaufen sehr simpel gestaltet.

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